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Pressezitate über Bernd Surholt
Wolfsburger Allgemeine Zeitung
Ein szenisches Meisterwerk
Bernd Surholt trug Wilhelm-Busch-Geschichten im Schloss Fallersleben vor.
Einen vergnüglichen Abend bescherte Bernd Surholt den Besuchern im Schloss Fallersleben. Die Veranstaltung war ein großartiger Erfolg, dank der intensiven Spielweise des Schauspielers. Mit vollem Körpereinsatz und ganzer Hingabe, so spannend, dass es so ruhig noch eine Weile hätte weitergehen können. Kaum zu fassen, wie ein einzelner Mann derartig
viel Energie versprühen kann. Die eineinhalb Stunden vergingen wie im Flug. Surholt hielt vollendet, was der Titel versprach, nämlich „in Szene“ zu setzen. Jede Zeile war von darstellendem Spiel begleitet... Das Publikum amüsierte sich köstlich über den Vortrag, der nur in Form der zurückgegelten Haare pomadig war, und belohnte den Künstler mit lang anhaltendem Applaus.
Tagesanzeiger Holzminden
Wilhelm Busch goes theatre
Eine vergnügliche „Helene in Szene“ in der Holzminder Stadthalle
Gar nicht geirrt hatten die Zuschauer im Foyer der Holzmindener Stadthalle, als sie Bernd Surholts Wilhelm-Busch-Theaterreise „Helene in Szene“ besuchten. Scharfzüngig, humorvoll und geistreich kreierte er zu
Buschs Doppelbegabung als Dichter und Zeichner die dritte Kunstform: Busch als Theaterautor. Aus drei Zeichengeschichten, im Prinzip Comics des 19. Jahrhunderts, eliminiert er alle
Texte in Verbindung mit Streichen und spielt mit viel Witz und Ironie die feinsinnigen und einfühlsamen
Szenen zwischenmenschlicher Begegnungen aller Art. Es gelingt ihm,
den Zeichnungen Wilhelm Buschs ein Theatergesicht zu verleihen. Ein fulminanter Start des Kulturvereins in die neue Saison.![]()
Sächsische Zeitung Dresden
Die fromme Helene wird im Schloss lebendig
Schauspieler Bernd Surholt lebt die einzigartigen Figuren Wilhelm Buschs aus
Das gibt`s doch nicht: Selbst Wilhelm Busch als Schöpfer der einzigartig frommen Helene hatte Bilder gebraucht um seine ironisch-kapriziösen Erzählungen vor die Augen seiner geneigten Leserschaft zu bringen. Keine Dekoration, kein Pianist am Flügel, was da in minimalistischer Form dargeboten wurde, hat man so noch nicht gesehen. Die Besucher des Barocksaals reagierten mit begeistertem Beifall Mit „Helene in Szene“ ist es Surholt gelungen, die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann zu ziehen.![]()
Floersheimer Zeitung
Busch-Charaktere zum Leben erweckt
Schauspieler Bernd Surholts eindrucksvolles Szenenspiel im Mainturm
Der
Abend entpuppte sich als eine höchst humorvoll-hintergründige Begegnung mit dem Karikatu-
risten und Dichter Wilhelm Busch, seinen ironisch überzogenen Figuren und den gesellschaftskritischen Versen. Herzhafte Lacher kamen spontan, wenn der begnadete Busch-Rezitator sozialkritische Be-
trachtungen über Frömmigkeit und bürgerliche Moral mit Kniefällen, verzerrtem Gesicht und zum Himmel gestreckten Gesten unterstrich. Diese „Wilhelm-Busch-Theaterreise“ war von ganz
besonde-
rem Flair gekennzeichnet, einer Symbiose von Autor und Darsteller, bei der einer nicht ohne den anderen hätte so zur Geltung kommen können.![]()
Braunschweiger Zeitung
Ein Mann, eine Bühne, ein Stuhl
Bernd Surholt überzeugt beim Lesesommer
Ein Mann, eine Bühne, ein Stuhl – sonst nichts. Was auf dem ersten Blick dem Betrachter vielleicht eintönig erscheinen mochte, entpuppt sich als brillante One-Man-Show. Theatermacher und Schau-
spieler Bernd Surholt geriet nicht nur wegen der hohen Temperaturen sondern besonders wegen seines Körpereinsatzes bei seiner Darbietung ins Schwitzen. Er hauchte den Versen Buschs Leben ein.
Der hohe Kragen und die enge Weste machten aus dem großen, schlaksig wirkenden Surholt eine Mischung aus Loriot und Lehrer Lämpel. Das Publikum honorierte im ausverkauften Schulmuseum die Darbietung mit lang anhaltendem Applaus.
Badische Neue Nachrichten
Vom Satirischen ins Groteske
Bernd Surholt, der mit seinem Programm das neue Semester der VHS Ettlingen eröffnete, lieferte einen kongenialen Vortrag der Langgedichte „Der heilige Antonius“, „Die fromme Helene“ und „Balduin Bählamm“, aber auch ein „amüsantes und nachdenkliches Kontrastprogramm“ zum Schillerjahr. Er übertrug den handlungsreichen Text immer wieder ins Schauspiel, doch bestand Surholts Auftritt in mehr als dem bloßen
Darstellen anschaulicher Verse, vielmehr leistete er zugleich eine überzeugende Interpretation. Er durchschaute klar die Ambivalenz bürgerlicher Moralfassade und unterdrückter Triebsphäre, die sich hinter glatten Rhythmen und saloppen Versen verbarg; und ebenso deutlich führte er diese Doppeldeutigkeit dem Publikum vor.
Hessische/Niedersächsische Allgemeine
Mann, Stuhl und Bühne
Theatermacher Bernd Surholt spielt Wilhelm-Busch-Geschichten im Welfenschloss
Ein Mann, ein Stuhl. Mehr erfasste der Lichtkegel nicht. Und trotzdem schienen der Heilige Antonius, die fromme Helene und der verhinderte Dichter Balduin
Bählamm leiblich auf der Bühne zu stehen. Mit Stimme, Mimik und Gestiksprang Surholt von einer Rolle in die andere. Kindheitserinnerungen an Buschs Bildergeschichten vervollständigten das Spiel des Ein-Mann-Theaters.
Als Erwachsener merkte man wieder einmal deutlich, dass die Zeit nicht nur im Sauseschritt, sondern auch spurlos an der satirisch-kritischen Weltbetrachtung des Dichters vorübergegangen ist. Viel Theater mit Busch, wofür das Publikum amüsiert Beifall spendete.![]()
Neue Osnabrücker Zeitung
Ein Vergnügen an zeitkritischen Busch-Versen
Kleinkunst vom Feinsten genossen die Zuschauer im Haus Herwerth. Ihr Fazit: Buschs oft bitter-
böse, ironische, bereits mehr als 100 Jahre alte Weltbetrachtung und Skizzierung der Gesellschaft ist mit dem hintergründigen Humor aktuell wie ehedem. Bernd Surholt deklamiert 70 Seiten Manuskript mit
treffsicherer Stimmenmodulation und Gestik. Der Theatermacher stolzierte, schritt und eilte über
die minimalistische Bühne, die Fliesen im Haus Herwerth. Das Publikum applaudierte vergnügt, denn die feinsinnigen Beobachtungen Buschs amüsieren auch 98 Jahre nach seinem Tod.
Rotenburger Nachrichten
Die Zeit verging im Sauseschritt
Surholt präsentierte Busch-Storys
Spätestens nach der dritten Szene und dem „Amen“ des heilige Antonius, wurden auch die hart-
gesottensten Gemüter mitgerissen. Surholt stolzierte, schlich und schritt über die Bühne, war perma-
nent in Bewegung und präsentierte die herrlichen menschlichen Schwächen.
Problemlos entstanden
die Bilder des bekannten Autors vor dem geistigen Auge des Zuschauers. Doppelmoral und Schein-
heiligkeit der Figuren brachte Surholt mit Wortwitz und facettenreichem Sprachspiel auf den Punkt. „Eins, zwei, drei im Sauseschritt, läuft die Zeit, wir laufen mit“. Nach dem Busch-Motto vergingen
auch die 90 Minuten wie im Flug.![]()
Schwäbische Zeitung
„Ach, wie ist der Mensch so sündig…“
Wilhelm-Busch-Theaterreise“ im Bodenseekreis
„Ach, wie ist der Mensch so sündig…“ zusammen mit Spectrum Kultur hat die Stadtbücherei den Schauspieler und Theatermacher Bernd Surholt auch nach Tettnang eingeladen. Wieder ist kein Platz frei geblieben. Büchereileiterin Cosima Kehle besitzt ein natürliches Gespür
Künstler zu engagieren, die etwas zu sagen haben. Der Hannoveraner Schauspieler interpretiert drei ausgewählte Bilderge-
schichten, um einen anderen Wilhelm Busch zu zeigen… Wie eine personifizierte Busch-Figur stolziert Bernd Surholt, nur mit vielen Blicken spielend über
die Bühne, und man glaubt die eine oder andere Busch-Figur leibhaft vor sich zu sehen. Hier wird der Normalbürger, damals auch Spießbürger oder freundlicher Biedermann genannt, erbarmungslos entlarvt. Ein rundum vergnüglicher Abend, ein Schelm aber, wem bei der Darbietung der Gedanke kam, dass sich seit damals so vieles nicht geändert habe in der Selbstdarstellung der Menschen.![]()
Cellesche Zeitung
Wilhelm Busch hätte applaudiert
Mehr als nur „Max und Moritz“: Bernd Surholt in Celler Kunst&Bühne
Bernd
Surholt bewegt sich irgendwo zwischen Schauspiel und Pantomime. Wie er
sich bewegen kann und wie bewegend das ist, bewies das Dauerschmunzeln
der Zuschauer, er verkörpert Text und Bildergeschichte, wird zum
lebendigen Comic. Temporeich meistert Surholt die geschüttelten und
mit politischen und gesellschaftskritischen Spitzen gespickten Reime.
Er versteht sein Programm als Hom-
mage an einen Philosophen mit pessimistischen Menschen- und Weltbild.
Und das Publikum dankt es Surholt, lächelnd mit Tränen in den Augen. Und Busch? Busch hätte applaudiert!![]()
Pirmasener Zeitung
Wilhelm Busch mit vollem Einsatz
Bernd Surholt macht Literatur lebendig
Um
es vorwegzunehmen: Bernd Surholt bescherte seinen Gästen einen äußerst
vergnüglichen Abend. Die Geschöpfe aus Buschs Feder ließ
er mittels fein ausgearbeiteter Mimik und Gestik leibhaftig im Carolinensaal erscheinen. Mit vollem Körpereinsatz stolzierte und sinnierte, betete
und balzte der Mime, dass es eine Freude war. Surholts lebensvolle, pralle Darstellung der Charaktere ließ in Ver-
bindung mit seiner ausgefeilten Sprechtechnik diese zauberhafte literarische Veranstaltung zu
einem Genuss werden.
Mainpost Schweinfurt
10 000 Küsse von Helene
Zur „Wilhelm-Busch-Theaterreise“ lockten die Kulturtage
Ein Stuhl vor dem schwarzen Vorhang war das einzige Requisit des brillantine-geschniegelten Mannes, dessen Bewegungen –sehr treffend und passend- die ebenfalls wunderbar geschniegelten Geschichten Buschs lebendig werden ließen. Vieles in der umfangreichen Erzählung fiel erst durch Surholts pointierte Erzähl-und Darstellungsweise auf. Wunderbar zurückhaltend und schelmisch untertrieben sauste er über die Bühne und stellte mit seinem Minimalismus sehr treffend den hintergründigen Witz Wilhelm Buschs dar.![]()
Münstersche Zeitung
Wie Bernd Surholt Wilhelm Busch sieht
Gelungene Interpretation bekannter Stücke
Es ist still im Konzertsaal der Waldorfschule, still zumindest in den Reihen des Publikums, sofern
die zahlreich erschienenen Besucher nicht gerade Schmunzeln, Lachen oder Klatschen über das, was ihnen vorn auf der ebenerdigen Bühne geboten wird. Denn still ist es dort ganz und gar nicht. Schau-
spieler Bernd Surholt präsentiert hier (s)eine ganz eigene Interpretation
bekannter Stücke aus der Feder des bekannten Autors. Mit großer Textsicherheit, viel schauspielerischem Geschick und
kräftiger Stimme wechselt er die Rollen, benötigt nichts weiter als ein Taschentuch und einen Stuhl
als Requisite… und nicht nur Wilhelm Busch gebührt an diesem Abend ein Dreifach-Tusch, sondern auch seinem Interpreten Surholt.
Heilbronner Stimme
Unergründliche Boshaftigkeit
Eins, zwei, drei im Sausschritt: Dann ist er da, ein schlaksiger Mann in Weste und Pomade im Haar. Das Profil verblüfft. Der ist doch einer Bildergeschichte Wilhelm Buschs entsprungen? Großzügigen Schrittes erkundet
Bernd Surholt die Bühne im Foyer der Volkshochschule, rüstet sich zu einem Parforceritt durch die ironisch-kapriziösen Geschichten, gibt liebevoll dem „Heiligen Antonius von Padua“ ein Gesicht,
setzt der „Frommen Helene“ ein Denkmal und gräbt die Geschichte von „Balduin Bählamm“ aus, dem ewig verhinderten Dichter. Ratsch, zieht Surholt den virtuellen Vorhang zu und schickt ein witziges Apropos des Meisters der satirischen Bildergeschichten hinterher...
Allgemeine Zeitung Uelzen
Busch-Genuss im Sauseschritt
Bernd Surholt ließ Wilhelm Busch in der Kulturhalle lebendig werden
Das
Publikum amüsierte sich prächtig über die noch immer aktuellen Charakteristika des Mensch-
seins, die Busch treffend schilderte... und das lag zu einem guten Stück
an Bernd Surholt. Als Allein-
unterhalter und Buschkenner schlüpfte er in die verschiedenen Rollen des alten Meisters und stellte diese so eigentümlich und glaubhaft
dar. Er wurde selbst zu einer der dargestellten Figuren und das obwohl er keinerlei Requisiten außer einem schlichten Holzstuhl benötigte.
Harzer Kurier
Wilhelm Busch für Kind gebliebene Erwachsene
„Helene in Szene“ – ein satirischer Theaterabend der außergewöhnlichen Art
Der Kulturkreis Bad Lauterberg hat wieder ein feines Händchen für Programm und Künstler gehabt. Der Schauspieler und Theatermacher
Bernd Surholt setzte drei Bildergeschichten von Wilhelm Busch in Szene. Wie Surholt sein immenses text- und situationsgestalterisches Talent entfaltete war ein Augenschmaus und intellektuelles Vergnügen zugleich. Die
jede Episode abschließende Litanei mit einem Endseufzer, wurde vom Publikum mit wachsenden Entzücken erwartet und dankbar beklatscht. Es ist Bernd Surholt zu verdanken, dass er in einer Zeit der Vorliebe
für die bewegten Bilder des Fern-
sehens die gezeichneten Geschichten Wilhelm Buschs fürs zeitgenössische
Publikum aufbereitet hat, und es ist ihm gelungen einen Dichter lebendig zu machen, den neu und mit Erwachsenenaugen zu lesen sich lohnt.
Volksstimme Oschersleben/Halberstadt
Ein-Mann-Show mit Stuhl und 100 Gramm Pomade im Haar
Ein Mann, viele Rollen: Bernd Surholt belebte zahlreiche Busch-Charktere wieder
Wer ihn vor der Veranstaltung gesehen hatte, der vermochte ihn beim ersten Betreten der Bühne kaum wieder erkennen. Mit der Bekleidung, gefettetem Haar und dem schlaksigem Gang hätte die Person auf der Bühne glatt aus der Feder Wilhelm Buschs stammen können. Viel Schnickschnack
gibt es nicht, wenn Surholt die Bühne für sich beansprucht. Neben einem Holzstuhl, auf dem der Künstler kaum einmal zu sitzen kam, waren allein Mimik und Gestik die Hilfsmittel, um all die Figuren zum Leben zu erwecken, die Busch vor mehr als 100 Jahren in der Kombination
aus Text und Bild erschaffen hat. Dass Surholt dies mit seiner ausdrucksstarken Darbietung vollends gelang, konnte man am Applaus des Publikums festmachen. Doch, wie es der Altmeister höchst persönlich formuliert: „Einszweidrei – im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit“. Und so ging dann auch der Buschabend irgendwann zu Ende, auch wenn manch einer gern noch eine Zugabe gesehen hätte.
Oldenburgische Volkszeitung
Kompliment an einen galanten Solounterhalter
Pomade für die Haare, ein Anstecktuch und etwas Schminke –schon ist Bernd Surholt reisefertig. Theaterreisefertig natürlich, denn eine aufwendige Bühnendekoration braucht der Schauspieler nicht. Wer wie Surholt über ein Gefühl für den perfekten Blick zum richtigen
Zeitpunkt verfügt, große und
kleine Gesten bestens einzusetzen weiß, der kann sogar den Theatervorhang ersetzen... ein Tusch für Wilhelm Busch und für die Präsentation von Bernd Surholt.
Nordsee-Zeitung Bremerhaven
„Eins, zwei, drei im Sauseschritt“
Vergnügliche Busch-Theaterreise mit Surholt
Eingeladen hatte der Burgkreis und die Bildungsgesellschaft Bad Bederkesa nur Bernd Surholt. Doch der Schauspieler ließ ganz viele Personen im gut besuchten Saal der ehrwürdigen Burg lebendig werden. Surholt braucht weder
Kostüm noch Bühnenbild. Ein schlichter Stuhl genügt ihm für eine vergnügliche Wilhelm-Busch-Theaterreise... kommt sofort
zur Sache, lässt Antonio in seine Jugend-
süden stolpern und ihn dann ins Kloster gehen. Ohne Übergang wird dann aus Antonius die fromme
Helene... Surholt ist die samtweiche Helene... der Vetter Franz... wälzt sich als sterbender Herr Schmöck auf dem Boden... gerät schließlich an den Suff, denn.“ Es ist ein Brauch von Alters her,
wer Sorgen hat, hat auch Likör“ Das beifallfreudige Publikum schien mehr als befriedigt von den 90 Minuten mit einem großartigen Schauspieler.
Emsland Kurier
Ein Mann, eine Bühne, ein Stuhl – sonst nichts
So puristisch kann Theater sein. Vorn ein Stuhl, sonst nichts. Durch den
Mittelgang schreitet Schau-
spieler Bernd Surholt zur Bühne. Es ist still, Surholt aus Hannover
rezitiert Wilhelm Busch. Nein, re-
zitieren ist der falsche Ausdruck für das was Surholt auf der Bühne macht. Er spielt Wilhelm Busch, er lebt Wilhelm Busch. So puristisch das
Ambiente ist, so facettenreicher arbeitet Surholt in feiner Ironie die jeweiligen Figuren aus. Surholt sucht nicht den vordergründigen Witz, sondern bringt den pessi-
mistischen Humor eines Wilhelm Busch ungewöhnlich leichtfüßig und fein auf die Bühne. Er haucht den genialen Zeichnungen des Karikaturisten Leben ein. Ein großes Lob!
Die Rheinpfalz
Die Kunst der Mimik beherrscht
Mimik, Gestik und Stimme sind die einzigen Ausdruckmittel des Schauspielers aus
Hannover... er rollt mit den Augen, schürzt die Lippen und lässt die buschigen Augenbrauen -mal im Zorn und mal kokett- auf und nieder schnellen. Es sind die kleinen und großen Schwächen der Menschen,
die Busch mit immer noch gültiger Schadenfreude, bissigem Spott und Scharfsinn beschreibt. Surholt gelang es im vollbesetzten Carolinensaal die Bildergeschichten Buschs in glaubwürdige Szenen zu verwandeln.
Die Zuschauer erlebten einen heiteren Abend, bei dem der eine oder andere Vergleiche zu Mit-
menschen ziehen konnte.
Lingener Tagespost
Spiegel menschlicher Eitelkeiten
Bernd Surholt sorgte auf für ein Erlebnis eigener Art. Er beherrschte die
Bühne und fesselte die Zuschauer bis zuletzt mit facettenreichem Ausdruck, vom feinsten Minenspiel bis zur explosivsten Gestik, und einer
stets stimmig modulierten Sprache. Faszinierend brachte er die vielen wider-
sprüchlichen gezeichneten Gestalten mit ihren menschlichen Tugenden
und Schwächen auf die Bühne. Surholt machte Wilhelm Busch in jeder Figur deutlich und zeigte den gebannten Zuhörern ganz in dessen Sinne das Tragische der Welt im Konflikt und gleichzeitig den Humor als dessen Auflösung.
Aller Zeitung/Gifhorner Rundschau
Wilhelm Busch brillant und ohne Requisiten inszeniert
Bernd Surholt lieferte ein Glanzstück der ironisch kapriziösen Erzählungen ab
Die jahreszeitlich unabhängigen Freunde gehobener Kultur genossen mit dem Hannoveraner Schauspieler ein wirklich bemerkenswertes Theatererlebnis.
Es war ein kulturelles Glanzlicht was der Kulturring Leiferde am Samstagabend anbot. „Eins, zwei, drei im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit“, rezitierte Surholt in Buschs Manier und stak mit großen Schritten über die Bühne... Der Versform und dem Originaltext streng verbunden, inszenierte Surholt brillant und gänzlich ohne
ein Stück Requisit die Erzählungen...er verstand es mit unglaublicher Gestik und Mimik die Figuren dar-
zustellen... und dabei im Sinne Buschs einige Lebensweisheiten weiterzugeben: „Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Böse, das man lässt“.
Westfalenblatt Gütersloh
>Busch ist ein Weiser<
Schauspieler Bernd Surholt begeisterte das Publikum
Gerhard Hauptmann kam zu dem Schluss: „Er ist ein Weiser“. Die Rede ist von Wilhelm Busch. Drei von dessen ursprünglich in Zusammenhang mit zahlreichen Zeichnungen stehenden Geschichtenzyklen hat der Schauspieler Bernd Surholt szenisch vorgestellt. Obwohl Busch mittlerweile bald 100
Jahre tot ist, wirken seine höchst geistreichen gesellschaftskritsch-satirisch inszenierten Streiche, Schwänke und
Scharaden, als auch seine unverkennbare, zumeist jedoch zwischen den Zeilen
zu vernehmende Stringenz bezüglich unvergleichbarer moralischer Ziele zeitlos. Buschkenner Surholt, als gestisch sowie in der Gesichtsmimik außerordentlich vielseitig beweglicher Kommödiant, wechselt ständig die verschiedenen Rollen. Es sind die tiefgründigen,
den ganzen Menschen inklusive seiner vielschichtigen Abartigkeiten betreffenden geistreichen Inhalte, die zwischen, hinter und durch die Zeilen hindurch-
blitzen. Ihnen wurde Surholt, der dem Dichter und Zeichner Wilhelm Busch ein Theatergesicht verlieh, feinsinnig gerecht.
Peiner Allgemeine Zeitung
„Helene in Szene“ und die zurechtgebogene Moral
Wilhelm Busch und die tausend Gesichter des Bernd Surholt
Surholt zelebriert Buschs Meisterleistungen sprachlich, seziert die Reime, zischt, brummt, de-
klamiert, spricht und bringt sie mit der Leichtigkeit einer Schäfchenwolkenherde szenisch und satirisch
auf die Bühne. Wie lebendig gewordene Busch-Skizzen präsentiert
er sich pausenlos neu. Hat, so
scheint es, mindestens tausend Gesichter, verfällt allmählich in ein veritables Vortragsballett, mit dem
er dem Publikum ein Dauerlächeln ins Gesicht zaubert.![]()
